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OPTIMUS - Softwarelösungen für Dachdecker und Holzbaubetriebe

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Von BIM bis Smart Home - die Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche

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OPTIMUS 

Softwarelösungen für kalkulierende Betriebe

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  • Kundenliebling: Dieser Betrieb baut online Vertrauen auf

    Auf einen Blick:

    • Energietechnik Packmohr hat seinen Online-Auftritt gezielt so gestaltet, dass genau die richtige Kunden anrufen: Auftraggeber, die innovative Projekte anschieben möchten.
    • Dafür setzt das Unternehmen auf prägnante Texte, aussagekräftige Fotos und eine kleine Auswahl aktueller und außergewöhnlicher Projekte.
    • Wer die Website des Betriebs besucht, kann sich nicht nur von den Leistungen des Betriebs ein Bild machen, sondern auch von jedem einzelnen Mitarbeiter und seiner Spezialisierung.
    • Zwei gut gepflegte Social-Media-Auftritte runden die Webpräsenz des Unternehmens ab.
    • Resultat: Das Online-Engagement des Betriebs hat laut den Geschäftsführern eine enorme Bedeutung bei Auftragsgewinnung und Mitarbeitersuche bekommen.

    Viele Wege führen Kunden zum Handwerker. Der einfachste Weg aber führt über die Online-Suche. Doch in den Suchergebnissen steht Ihr Unternehmen meist in Konkurrenz zu vielen weiteren Betrieben. Warum sollte sich ein Kunde bei dieser großen Auswahl ausgerechnet für Sie entscheiden?

    https://www.handwerk.com/marketing-in-der-corona-krise-kommunizieren-sie-mit-ihren-kunden

    Eine Website, die Vertrauen schafft

    Anja und Jörn Packmohr fällt die Antwort auf diese Frage leicht. Das Unternehmer-Ehepaar hat die Online-Präsenz der Energietechnik Packmohr so aufgebaut, dass sie ein wichtiges Ziel erreicht: Sie schafft Vertrauen beim Kunden noch vor dem ersten persönlichen Kontakt.

    Die Geschäftsführer Anja und Jörn Packmohr verraten, was ein guter Online-Auftritt für sie ausmacht – und was er bewirkt. „Als wir unsere Website erneuert haben, haben wir uns vorher viele andere Seiten angesehen und überlegt, was wir unseren Besuchern bieten wollen“, berichtet Anja Packmohr. Resultat: Interessenten sollen sich auf www.j-packmohr.de umfassend und schnell von den Leistungen des Unternehmens überzeugen. Dabei helfen kurze, prägnante Texte und aussagekräftige Fotos. „Man soll nicht viel lesen müssen, um sich von uns ein Bild zu machen“, erklärt Anja Packmohr.

    Mit guten Referenzen richtig punkten

    Sehr hohen Stellenwert haben die Referenzprojekte auf der Website. Schon auf seiner Startseite zeigt der Betrieb eine Auswahl außergewöhnlicher Referenzen. Dahinter steht eine Strategie: „Wir wollen für unsere Kunden nicht nur die Handwerker von nebenan sein, sondern hochmodern wahrgenommen werden“, erklärt Elektrotechnikermeister Jörn Packmohr.

    Für die Referenzprojekte auf der Website von Energietechnik Packmohr gelten folgende Regeln:

    Aktualität: Energietechnik Packmohr erneuert seine Referenzprojekte kontinuierlich. „Wir stehen für hochmodernes Handwerk und zeigen deswegen bewusst nur aktuelle Projekte“, erklärt Jörn Packmohr. Ein Gegenbeispiel: „5 Jahre alte Referenzen sind technisch Schnee von gestern und wären genau das Gegenteil von dem, was wir vermitteln wollen.“

    Prägnanz: Das Unternehmen beschränkt sich auf eine kleine Auswahl von Projekten, die ein breites Spektrum seiner Tätigkeiten zeigen. Sie werden mit mehreren Projektbildern und einer kurzen Projektbeschreibung vorgestellt. „So bekommen Interessenten eine gute Vorstellung von unserer Arbeit, ohne von Projekten erschlagen zu werden“, erläutert Jörn Packmohr.

    Betrieb erreicht online seine Wunschkunden

    Die Strategie geht auf: „Wir bekommen oft gutes Feedback“, sagt der Elektrotechnikermeister. „Viele Auftraggeber entscheiden aus dem Eindruck, den sie über unsere Website bekommen, ob sie uns beauftragen.“ Laut Packmohr rufen dann häufig genau die Auftraggeber an, die das Unternehmen erreichen möchte: Privat- und Gewerbekunden, die innovative Projekte anschieben möchten. Dafür ist der 20-Mitarbeiter-Betrieb aus dem niedersächsischen Wrestedt in der Lüneburger Heide nicht nur regional, sondern deutschlandweit unterwegs.

    Auf einen modernen Auftritt achtet der Betrieb auch an anderen Stellen. „Alle zwei bis drei Monate wird ein Thema überarbeitet oder es kommt ein neues hinzu, wie aktuell beispielsweise unsere Zertifizierung für Brandmeldesysteme“, berichtet Anja Packmohr. Wenn man regelmäßig etwas für den Online-Auftritt tue, blieben Aufwand und Kosten überschaubar. „Für einen erfolgreichen Auftritt ist es entscheidend, eine lebende Website zu haben, die ständig erneuert wird.“

    Mit Teamfotos Kompetenz und Nähe zeigen

    So vermittelt der Betrieb seinen Besuchern Kompetenz. Auf eine andere, besonders nahbare Weise, gelingt Energietechnik Packmohr das auch mit der „Team“-Seite seine Website. Hier zeigt der Betrieb jeden Mitarbeiter mit einem professionellen und individuellen Foto und einer kurzen Beschreibung seiner Spezialität.

    Das hat mehrere Gründe. „Unsere Mitarbeiter sind uns enorm wichtig und wir wollen zeigen, dass ein Unternehmen mehr ist, als nur seine Geschäftsführung“, erklärt Anja Packmohr. Potenzielle Auszubildende sehen hier andere junge Mitarbeiter, die schon viel Verantwortung übernehmen. Und potenzielle Kunden sehen, welche Spezialisierung die einzelnen Mitarbeiter mitbringen. „Manche Kunden Fragen sogar direkt nach einzelnen Mitarbeitern“, sagt Jörn Packmohr. Beispiel aus einem Kundengespräch: „Ich habe gesehen, Andreas Ebert ist ihr Spezialist für innovative Heiztechnik. Den hätte ich gerne!“

    Auch Social Media gehört ins Programm

    Neben seiner lebendigen Website füttert der Betrieb auch die Social-Media-Kanäle Facebook und Instagram regelmäßig mit neuen Inhalten. Die Facebook-Seite von Energietechnik Packmohr mit 1.350 Followern betreut die Chefin persönlich. „Wir konzentrieren uns da auf eine regionale Zielgruppe, posten aktuelle Projekte und Neuigkeiten rund um unseren Betrieb und unsere Mitarbeiter“, sagt Anja Packmohr.

    Den Instagram-Account hat bis zuletzt Unternehmersohn Tjark Packmohr betreut, der nun für seinen Besuch der Meisterschule eine Pause vom Betriebsgeschehen einlegt. Auf Instagram hat sich eine besondere Strategie für Energietechnik Packmohr bewährt: „Unser Sohn hat herausgefunden, dass die Posts richtig gut ankommen, die besonders sorgfältige Arbeiten zeigen“, erklärt die Chefin. So gibt es auf dem Instagram-Kanal des Betriebs gerne Baustellendetails, wie sauber parallel verlaufende Kabelstränge und ordentlich verdrahtete Verteiler zu sehen. So rundet die Social-Media-Strategie den Online-Auftritt des Betriebs ab.

    Professionelle Unterstützung: „Das Geld ist gut investiert“

    „Unser Online-Engagement hat für uns eine enorme Bedeutung bei der Auftragsgewinnung und Mitarbeitersuche bekommen“, erklärt Anja Packmohr. Auch die Entscheidung, für manche Aufgabe auf die Unterstützung einer professionellen Werbeagentur und einer Fotografin zu vertrauen, hat sich für das Unternehmen damit ausgezahlt. „Das Geld ist gut investiert!“, betont Elektrotechnikermeister Jörn Packmohr.

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  • Überbrückungshilfe wird verlängert, vereinfacht und ausgeweitet

    Die Corona-Überbrückungshilfe wird in den Monaten September bis Dezember 2020 fortgesetzt, darauf haben sich das Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium verständigt. Zudem wird die Antragstellung vereinfacht und die Zugangsbedingungen geändert.

    https://www.handwerk.com/jetzt-ueberbrueckungshilfe-beantragen-mit-dem-steuerberater

    Zur Antragstellung berechtigt sind Betriebe die entweder

    • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei aufeinanderfolgenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber dem jeweiligen Vorjahreszeitraum hatten oder
    • einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

    Die Fördersätze werden erhöht:

    • 90 Prozent der Fixkosten (bisher 80 Prozent) bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
    • 60 Prozent der Fixkosten (bisher 50 Prozent) bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent und
    • 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent (bisher mehr als 40 Prozent).

    Zudem gibt es folgende Änderungen:

    • Die KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 beziehungsweise 15.000 Euro werden gestrichen.
    • Die Personalkostenpauschale der förderfähigen Kosten wird von 10 Prozent auf 20 Prozent erhöht.
    • Bei der Schlussabrechnung sollen Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

    Das vollständig digitalisierte Verfahren bleibt erhalten. Die Antragsstellung läuft weiterhin über einen „prüfenden Dritten“, wie den Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt. Die Bearbeitung und Auszahlung erfolgt wie gehabt über die wie Bewilligungsstellen der Bundesländer.

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  • Social Media: 10 kreative Ideen für die Azubi-Suche

    1. Durch Eyecatcher für Aufmerksamkeit sorgen

    https://www.instagram.com/p/CEmEZG2gWjn/?igshid=10e8em7i3fq48

    2. Besonderes Angebot : kostenloser Fahrservice für Azubis

    https://www.instagram.com/p/CC05vJnlzSJ/?igshid=1r11swc1nq2um

    3. Erfahrungsbericht: Den Azubi von der Ausbildung berichten lassen

    https://www.instagram.com/p/CD00r6lCS-E/?igshid=1qpe3bj058m08

    4. Den neuen Azubi vorstellen und direkt fürs nächste Jahr suchen

    https://www.instagram.com/p/CDi4AkZIdVQ/?igshid=1h6dfgnf5qhkk

    5. Flotte Sprüche verwenden: Auch Bock auf Baggern?

    https://www.instagram.com/p/CDOEZUCI9nB/?igshid=4d91k76brvkm

    6. Referenzen herausstellen und Vertrauen schaffen

    https://www.instagram.com/p/CDQlXkVi_cc/?igshid=7ycz0j8r7cpk

    7. Kreativ und schnell zu lesen: Die Stellenanzeige als Bildergalerie

    https://www.instagram.com/p/CC3PrjHnhRw/?igshid=19atgzjwyshp3

    8. Storytelling: Schnuppertag – wird das der neue Azubi?

    https://www.instagram.com/p/CCnfFugoC6g/?igshid=bvz85zb77xk1

    9. Das Sicherheitsversprechen: Ausbildung für den eigenen Bedarf!

    https://www.instagram.com/p/CDJB360CzSi/?igshid=t3jbty1fdovt

    10. Neuer Macher für das Team gesucht

    https://www.instagram.com/p/CCAhvJqBO_I/

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  • Corona: Haben Sie Angst vor einem zweiten Lockdown?
  • Tischler bildet nicht mehr aus: Das sagen die handwerk.com-Leser

    Auf einen Blick:

    • Ein Tischlermeister aus Halberstadt bildet wegen zu viel Unterrichtsausfall an der Berufsschule nicht mehr aus.
    • Viele Leser äußerten ihre Meinung.
    • Es gibt Verständnis, aber auch Kritik. Aber alle sind sich einig: Es muss sich etwas ändern.

    Danny Perkampus, Tischlermeister aus Halberstadt, bildet zum ersten Mal seit Betriebsgründung keinen neuen Azubi aus. Sein Grund: Zu viel Unterrichtsausfall in der Berufsschule. Er könne so die im Ausbildungsvertrag eingegangene Verpflichtung nicht mehr sicherstellen, so der Handwerksmeister. Wir wollten von unseren Lesern ihre Meinung dazu wissen – und die sind geteilt.

    https://www.handwerk.com/miese-berufsschule-tischler-bildet-nicht-mehr-aus

    Reaktion vollkommen verständlich

    Viel Verständnis für sein Handeln bekommt Danny Perkampus von Holger Hentschel, Tischlermeister aus Burgdorf. Er müsse auch immer wieder feststellen, dass in der Berufsschule zu wenig vermittelt wird, schreibt Hentschel in seinem Leserbrief. Oft gebe es nur eine Lehrkraft für das gesamte Lernfeld und Lehrjahr. Allerdings nimmt er auch die Betriebe in die Pflicht: „Da werden Lehrlinge als Hilfsarbeiter benutzt, da lernt man natürlich auch nicht so viel“, schreibt der Tischlermeister. Es müsse sich dringend etwas ändern, „sonst gibt es wohl bald keine Ausbildung mehr und auch damit verbunden keine Gesellen“.

    Da kann man nur den Kopf schütteln

    Eine ganz andere Meinung vertritt Thomas Merz, Tischlermeister aus Elstorf: „Da kann man nur den Kopf schütteln, dass ein Kollege nicht ausbildet, weil die Schule ausfällt. Meiner Meinung nach ist die betriebliche Ausbildungszeit viel zu knapp bemessen.“ Sein Vorschlag: Den 2. Berufsschultag im 1. Lehrjahr abschaffen, indem Fächer wie Sport und Religion gestrichen werden.

    Er sei froh gewesen, dass die Lehrlinge in der Corona-Zeit durchgängig im Betrieb waren, schreibt Merz. „Den theoretischen Schulstoff kann man sich auch zu Hause per E-Mail, Facebook oder durch das Internet zugänglich machen.“ Sein Fazit: „Wären die Rahmenbedingungen einfacher und (die Ausbildung, d. Red.) nicht mit so vielen Kosten verbunden, würden auch mehr Betriebe ausbilden.“

    Fehlende Berufsschule nur einer von vielen Gründen

    „Die mangelnde Berufsschulversorgung ist doch nur einer von vielen Gründen, warum Unternehmer nicht mehr ausbilden wollen“, meinen auch Mechthild und Rico Heinemann von der Heinemannufaktur in Elsfleth. „Das Problem ist doch, dass es immer weniger ausbildungsfähige und -willige Jugendliche für das Handwerk gibt.“

    Der zweite Berufsschultag sei eingeführt worden, um Defizite der allgemeinbildenden Schulen auf Kosten der Unternehmer auszugleichen, kritisieren die Heinemanns. Sie wünschen sich eine Strategie und ein Konzept von Arbeitgeber- und weiteren -verbänden, „um das Handwerk so darzustellen, damit es jeder in der Gesellschaft respektiert und würdigt“. Optimistisch sind sie allerdings nicht: „Unsere Gesellschaft lebt in einer paradiesischen, sozialen Wohlfühloase, die u. a. wir, die morgens um 7 Uhr ins Hamsterrad springen, am Laufen halten. Wen interessiert das schon???“

    Und das sagt der Schulleiter

    Auch Klaus-Dieter Ahrent, Schulleiter der Berufsbildende Schulen „Geschwister Scholl“ in Halberstadt hat sich in einem Leserbrief geäußert. Er schreibt: „Herr Perkampus spricht von 580 erforderlichen Fachstunden, die zu erteilen gewesen wären. 193 davon seien ausgefallen (in drei Jahren, Anm. d. Redaktion). Tatsache ist, dass die Stundentafel des Tischlerberufs jährlich 320 Fachstunden enthält. (…) Bezogen auf das 3. Ausbildungsjahr im vergangenen Schuljahr 2019/2020 stellen wir fest, dass 96 Stunden nicht planmäßig erteilt werden konnten. Die Gründe dafür sind vielfältig (u. a. die Langzeiterkrankung eines Kollegen, Teilnahme von Lehrkräften an Fortbildungsveranstaltungen und auch ehrenamtliche Mitarbeit in Bildungs- und Prüfungsausschüssen der Kammern). Davon wurden jedoch 56 Stunden überwiegend fachgerecht vertreten (…). Damit verbleibt ein Realausfall von 40 Stunden - nicht schön, aber weit von der Darstellung des Herrn Perkampus entfernt. (…)

    Im Artikel wird von Herrn Perkampus weiterhin behauptet, dass verschiedene Berufe aus Lehrermangel in Klassen gemeinsam beschult würden (Tischler und Holzmechaniker). Richtig ist, dass die gemeinsame Beschulung der beiden genannten Berufe auf Grundlage des „Fachklassenerlasses“ erfolgt. Dieser wurde in enger Abstimmung zwischen Bildungsministerium und den Kammern entwickelt und hat grundsätzlich das Ziel, die Auszubildenden so lange wie möglich wohnortnah zu beschulen. Eine gemeinsame Beschulung erfolgt nur, wenn die Ausbildungsinhalte vollständig identisch sind. Im Fall der Tischler (Handwerksberuf) und Holzmechaniker (Industrieberuf) trifft das für alle drei Ausbildungsjahre zu.“

    Die Redaktion behält sich vor, eingesandte Leserbriefe zu kürzen.

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  • Ist eine Telefonnummer im Impressum Pflicht?

    Wer einen gewerblichen Internetauftritt betreibt, braucht ein rechtskonformes Impressum. Welche Inhalte dort Pflicht sind, regelt Paragraf 5 Absatz 1 im Telemediengesetz (TMG). Darin heißt es, dass das Impressum „alle Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare Kommunikation mit ihnen ermöglichen, einschließlich der Adresse der elektronischen Post“ beinhalten müssen.

    https://www.handwerk.com/serie-digitalisierung-im-handwerk

    Während die Angabe eine E-Mail-Adresse erforderlich ist, muss eine Telefonnummer nicht zwingend im Impressum stehen. Verlangt wird neben der E-Mail-Adresse eine zusätzliche Angabe zur Ermöglichung der „unmittelbaren Kommunikation“.

    Nach Angaben der IT-Recht-Kanzlei aus München hat sich 2008 der Europäische Gerichtshof mit dem Thema beschäftigt. Das Ergebnis: Eine Telefonnummer müsse „dann nicht angegeben werden, wenn ein anderer vergleichbarer und ebenso effizienter Kontaktweg bereitstehe“.

    Als Alternative zur Telefonnummer gelte etwa ein elektronisches Anfrageformular, wenn die Nutzer darüber innerhalb von 30 bis 60 Minuten mit einer Antwort auf ihre Anfrage rechnen können.

    Wer auf die Angabe einer Telefonnummer als alternativen Kontaktweg verzichtet, riskiere, dass im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung die Effizienz des Kontaktformulars nachgewiesen werden müsse, schreibt die IT-Recht-Kanzlei.

    Sie rät: Auch wenn die Telefonnummer im Impressum nicht zu den Pflichtangaben zählt, sollten Webseitenbetreiber im Impressum eine Telefonnummer angeben. Das beuge unnötigen Auseinandersetzungen mit Mitbewerbern und Wettbewerbsverbänden vor. Eine Mobilfunknummer reiche dafür vollkommen aus.

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